Dezember 26 2017

Max Bentow – Das Porzellan Mädchen [Rezension]

 

Erscheinungstermin: 17. July 2017
Seitenzahl: 382
Max Bentow fängt direkt mit dem schlimmen Ereignis an, welches sich durch das ganze Buch zieht.
Was Luna Moor in ihrer Jugend erlebte war echt grausam und würde sicher bei jedem bleibende Schäden verursachen.
Sie versucht ihr Trauma zu verarbeiten indem sie erfolgreiche Thriller schreibt, ihre Lesungen sind gut besucht.
Nur es reicht ihr nicht mehr, sich die Stories auszudenken, sie will endlich ihr Jugendtrauma verarbeiten, sie erstellt einen Charakter der genau das durchgemacht hat, was ihr als Jugendliche zugestoßen war.
Der Sohn ihrer besten Freundin begleitet sie zu dem schrecklichen Haus wo ihr Schicksal ihren lauf nahm und übernachtet dort mit ihr.
Dass es ein 15 Jähriger Bursche war der sie Begleitet, stört mich ein wenig.
Es hätte der Story keinen abbruch getan wenn es ein Mann in Lunas Alter gewesen wäre, aber so konnte man evtl. das Naive verhalten des jungen Mannes erklären.
Das Buch ist spannend und sehr grausam an manchen stellen, jedoch fällt es schwer das Buch in einem durchzulesen.
Wir dürfen immer wieder Ausschnitte aus dem Buch von Luna Moor lesen, aber dadurch dass dieses belastende Ereignis bereits zu beginn geschildert wird wiederholt sich der Inhalt des Buches an manchen Stellen.
Ein sehr spannender Thriller, der einem echt Gänsehaut beschert, aber ein paar schwachstellen aufweist.
Dennoch kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, wenn ihr an dunklen Winterabend was schauriges Lesen wollt!
Hiermit bedanke ich micht bei Randomhouse und dem Goldmann Verlag für das zugesante Rezenisionsexemplar.
Covergestaltung: Goldmann Verlag
Das Buch könnt Ihr hier kaufen: Max Bentow – Das Porzellanmädchen
Autorenwebside: https://www.max-bentow.de/
November 26 2017

Sebastian Fitzek – Der Augensammler [Rezension]

Erschienen: 01.06.2010

Seitenzahl: 464

ISBN: 978-3-426-50375-1

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind
und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche.
Das ist seine Methode.
Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck.
Doch damit ist das Grauen nicht vorbei:
Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen.
Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin:
Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet,
durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können.
Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

 

 

Wenn man das Buch aufschlägt, fällt einem direkt auf: Es fängt mit Seite 464 (letztes Kapitel) an und hört mit Seite 1 (erstes Kapitel) auf.
Es ist kein Druckfehler, es ist so beabsichtigt, aber allein diese Tatsache macht das Lesen anfangs etwas ungewohnt, aber man findet sich sehr schnell rein.
Wie man es von Sebastian Fitzek eigentlich kennt, lernt man jeden einzelnen Charakter in diesem Buch sehr ausgiebig kennen. Die Hauptprotagonisten sind Alexander Zorbach  und die blinde Alina Gregoriev. Alexander ist  Expolizist, arbeitet aktuell als Redakteur und hat schon einige Schicksalsschläge hinter sich. Er lebt aktuell getrennt von seiner Frau mit der er einen Sohn namens Julian hat. Seine Familie spielt in dem Thriller eine große Rolle, auch als auf einmal Alina zu einem sehr schlechten Zeitpunkt in sein Leben tritt. Alexander wird relativ früh zum Hauptverdächtigen „Augensammler“. Alina meint den Augensammler durch eine bloße Berührung entlarvt zu haben. Klar kann Zorbach nicht einfach hingehen und sagen: „Hier ich habe eine blinde Zeugin, sie beweist das ich unschuldig bin.“ Die beiden ermitteln auf eigene Faust.
Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen, dennoch habe ich recht lange gebraucht zum Lesen. Ich musste immer mal wieder ein paar Tage Pause einlegen, weil teilweise war es doch sehr in die Länge gezogen. Am Ende merkte ich aber dass alle Szenen die Sebastian Fitzek aufgebaut hat, wichtig für die Story waren. Es war so geschickt ausformuliert dass ich bis zum Ende keinen als Täter vermutete!

 

Das Buch ‚Der Augensammler‘ von Sebastian Fitzek ist durchweg lesenswert, auch wenn man sich ab und zu fragt ob es wirklich sein muss das alles so weit ausgedehnt werden muss.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung:)

 

 

 


Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Cover von Droemer & Knaur

Buch mit Signatur

April 18 2016

Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher [Rezension]

 

Klappentext zu „Der Seelenbrecher“

Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres …
Drei Frauen alle jung, schön und lebenslustig verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den „Seelenbrecher“ nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt.

Persönliche Meinung:
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen.
Alle Charaktere in dem Buch werden einem zuerst super sympatisch, im verlauf jedoch, könnte jeder der Täter sein.. bis auf einen Charakter.. aber wie bei einem guten Thriller hat Fitzek genau den Charakter dem man am wenigsten diese Tat zutraut als Täter ausgesucht.
Rundum ein klasse Thriller 😉

April 10 2016

David Mark – Ewige Buße [Rezension]

Klappentext:

Eigentlich kann Detective Aector McAvoy die Brutalität seines Berufs ganz gut wegstecken. Er hat nur eine Achillesferse: seine Familie. Er liebt seine Frau über alles. Trotz seiner schlimmsten Fälle hilft sie ihm, an das Gute im Menschen zu glauben.

Doch mit jedem Mord kommt das Böse seiner Familie näher. Jetzt versetzen drei brutale Morde seine Stadt in Angst und Schrecken. Und der Mörder fängt gerade erst an. Sein Ziel: McAvoy und dessen Familie …

Mein Persönliches Leseempfinden und Fazit!
Bereits im ersten Kapittel erfährt man sehr viel vom Hauptermittler Detective McAvoy… er hat seine Ecken und Kanten die ihn Sympatisch machen.. dann der grausame Mord an einer Frau, in einem Viertel wo eine Drogenbande ihr unwesen treibt.
Warum und wieso die Drogenbanden eine so große Rolle spielen, erschließt sich mir aber noch nicht ganz!
Schnell geriet Detective McAvoy und Seine Familie ins Schussfeld des Täters.. man bangt als Leser richtig mit!
Teilweise ist das Buch ein wenig langatmig geschrieben! Man erfährt zwar sehr viel über jeden einzelnen Charakter in dem Buch, aber zum Teil hatte ich beim Lesen das gefühl das man versuchte gerade dadurch einige Seiten zu füllen! Dafür einen Stern abzug von mir. Aber die Kriminal Story dahinter ist super spannend und man muss es einfach bis zum schluss Lesen.

April 9 2016

Stefan Ahnhem – Und morgen Du [Rezension]

 

Kurze Zusammenfassung:
Fabian Risk zieht mit seiner Familie in seinen Geburtsort zurück, um dort einen Neuanfang
für seine Familie und den Beruf zu wagen.
Die Umzugskartons sind noch nicht am Haus angekommen, wird er schon von seiner
Cheffin aufgesucht, welche ihn um hilfe bittet!
Einer seiner Klassenkammeraden wird brutal ermordet und seine Hände werden abgehackt.
Obwohl Fabian noch einige Wochen Urlaub hat, geht er der bitte nach.
Seine Frau und vorallem sein Sohn finden diesen entschluss gar nicht berauschend, sie wollten schließlich gemeinsam einen neuanfang wagen und ihre Beziehung steht auf dem spiel.
Einmal mit dem Fall vertraut, gibts kein zurück für Fabian. Denn kaum haben die Polizeibeamten die ermittlungen aufgenommen, finden sie auch schon das zweite Mordopfer!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist Flüssig und leicht zu lesen.
Was die ersten 100 Seiten ein wenig verwirrt, sind die Erzählungen des Mörders zwischendurch. Aber ist man einmal im Lesefluss, geht es gut vorran und es bleibt auf jeder Seite spannend.

Covergestaltung:
Das Cover ist schlicht, aber dennoch ansprechend.

Meinung:
Das Kriminaldebüt von des schwedischen Autors Stefan Ahnhem ist gelungen.
Das Buch hat alles was ein Thriller meiner Meinung nach haben sollte, jedoch irritieren mich zum Teil die schwedischen Städte Namen, aber mit der Zeit habe ich sie einfach überlesen da sie absolut nicht wichtig für die Handlung sind.
Die Charakter werden glaubhaft dargestellt, begonnen mit dem pubertierenden Sohn, der Ermittler bishin zu den Kriminaltechnikern. Man lernt nach und nach jeden irgendwie zu mögen und hofft dass sie den Mörder finden bevor noch schlimmeres passiert!

Fazit:
Dieses Buch ist absolut ein „must have“ für Thriller liebhaber wie mich. Ich werde den Autor „im Auge behalten“ und hoffe bald auf neue Bücher von Stefan Ahnhem.

April 7 2016

Stephen King – Friedhof der Kuscheltiere [Rezesion]

 

Kurzbeschreibung des Buches:

Als die junge Familie Creed ihr neues Zuhause erblickt, sind die Strapazen des Umzugs von Chicago nach Ludlow vergessen. Das weisse Haus ist von einem grossen Garten umgeben, hinter dem sich unendliche weite Wälder erstrecken – Gebiet der Micmac-Indianer. Nur die Schnellstrasse direkt vor dem Gartentor stört die Idylle. Dem Kater der Creeds wird sie bald zum Verhängnis: Church wird von einem Tanklaster überfahren. Louis Creed begräbt den Kater auf einem Tierfriedhof im Wald, ohne seiner Tochter Ellie von dem Tod des geliebten Tieres zu erzählen. Und tatsächlich scheint zu stimmen, was man sich Unheimliches von dem alten Friedhof erzählt, denn schon bald kehrt Church zurück – etwas aggressiver, doch offensichtlich sehr lebendig.

Welche Kräfte hat der Friedhof? Und wird eine derartige wunderbare Erweckung auch bei einem Menschen möglich sein?

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Fazit nach dem Lesen:

 

Man sagt ja immer, Bücher seien besser als dessen Verfilmungen, aber ich muss sagen, dass beide Medien etwas für sich haben.

Diejenigen , die bisher nur die Verfilmung gesehen haben, sollten sich bitte nicht davon abhalten lassen, das Buch zu lesen.

Wunderschön beschrieben ist die absolute Idylle und das Glück der Familie… und dann das umso tragischere Ende durch den Tod.

Kein Wunder, dass man diese Idylle mit allen Mitteln wieder haben will!

Die Beschreibung des alten indianischen Friedhofes treibt einem die erste Gänsehaut über den Rücken.

Ebenso schön beschrieben die Strasse vor dem Haus, denn hier baut sich beim Leser schon so langsam diese unheilvolle Vorahnung auf, die das Lesen von King-Büchern ganz allgemein zu einem Genuss macht.

Die Personen sind einem sympatisch, haben jedoch kleine Fehler, was sie umso menschlicher wirken lässt. Man fühlt mit ihnen und ist bestürzt von deren Schiksahl.

Das Buch birgt einige unerwartete Wendungen und ein großartiges und schockierendes Finale.

Das Buch löst alles nur denkbare in einem aus, ist vergleichweise einfach geschrieben und mit einem mittelmäßigen Umfang auch mal was für zwischendurch.