November 26 2017

Sebastian Fitzek – Der Augensammler [Rezension]

Erschienen: 01.06.2010

Seitenzahl: 464

ISBN: 978-3-426-50375-1

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind
und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche.
Das ist seine Methode.
Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck.
Doch damit ist das Grauen nicht vorbei:
Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen.
Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin:
Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet,
durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können.
Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

 

 

Wenn man das Buch aufschlägt, fällt einem direkt auf: Es fängt mit Seite 464 (letztes Kapitel) an und hört mit Seite 1 (erstes Kapitel) auf.
Es ist kein Druckfehler, es ist so beabsichtigt, aber allein diese Tatsache macht das Lesen anfangs etwas ungewohnt, aber man findet sich sehr schnell rein.
Wie man es von Sebastian Fitzek eigentlich kennt, lernt man jeden einzelnen Charakter in diesem Buch sehr ausgiebig kennen. Die Hauptprotagonisten sind Alexander Zorbach  und die blinde Alina Gregoriev. Alexander ist  Expolizist, arbeitet aktuell als Redakteur und hat schon einige Schicksalsschläge hinter sich. Er lebt aktuell getrennt von seiner Frau mit der er einen Sohn namens Julian hat. Seine Familie spielt in dem Thriller eine große Rolle, auch als auf einmal Alina zu einem sehr schlechten Zeitpunkt in sein Leben tritt. Alexander wird relativ früh zum Hauptverdächtigen „Augensammler“. Alina meint den Augensammler durch eine bloße Berührung entlarvt zu haben. Klar kann Zorbach nicht einfach hingehen und sagen: „Hier ich habe eine blinde Zeugin, sie beweist das ich unschuldig bin.“ Die beiden ermitteln auf eigene Faust.
Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen, dennoch habe ich recht lange gebraucht zum Lesen. Ich musste immer mal wieder ein paar Tage Pause einlegen, weil teilweise war es doch sehr in die Länge gezogen. Am Ende merkte ich aber dass alle Szenen die Sebastian Fitzek aufgebaut hat, wichtig für die Story waren. Es war so geschickt ausformuliert dass ich bis zum Ende keinen als Täter vermutete!

 

Das Buch ‚Der Augensammler‘ von Sebastian Fitzek ist durchweg lesenswert, auch wenn man sich ab und zu fragt ob es wirklich sein muss das alles so weit ausgedehnt werden muss.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung:)

 

 

 


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